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Veröffentlicht am 4.8.2026

Sind dynamische QR-Codes kostenlos? Was meist im Kleingedruckten steht

Sind dynamische QR-Codes kostenlos? Was meist im Kleingedruckten steht

Ja, mit Grenzen — und die Grenzen sind die ganze Geschichte. „Kostenlos" ist nicht die interessante Frage. Interessant ist: was passiert mit einem Code, den Sie schon gedruckt haben?

Die Antwort hier zuerst, damit sie nicht untergeht: fünf dynamische Codes, 1.000 Scans im Monat, und kostenlose Codes verfallen nicht. Keine Karte, keine Testuhr.

Der Trick, der echtes Geld kostet

Verbreitet ist in diesem Markt eine 14-tägige Testphase. Sie legen einen Code an, drucken 5.000 Flyer, und am 15. Tag leitet der Code nicht mehr weiter. Bezahlt haben Sie keine Software, sondern eine Geisel.

Das ist schlimmer, als es klingt, weil der Druck die teure Hälfte ist. Ein Abo, das man nicht abschließt, kostet nichts. Ein Nachdruck von 5.000 Flyern kostet mehr als ein Jahr jedes Tarifs auf dieser Seite.

Die erste Frage an jeden Anbieter ist also nicht der Preis, sondern: funktioniert der gedruckte Code nach Ende der Testphase weiter? Wenn nein, ist der Preis belanglos.

Fünf Punkte im Kleingedruckten

  • Verfallen kostenlose Codes? Der entscheidende Punkt. Ein Code mit Ablaufdatum ist ein Code, den man nicht drucken kann.
  • Ist „kostenlos" eigentlich statisch? Viele Gratis-Generatoren erzeugen nur statische Codes — das Ziel steckt im Muster und ist nie änderbar. Für eine WLAN-Karte völlig in Ordnung, für Auflagendruck nutzlos. Steht das Wort „dynamisch" nicht da, dann ist es statisch.
  • Kostet das Ändern des Ziels Geld? Manche Dienste lassen den dynamischen Code gratis anlegen und verlangen fürs Umleiten — also für das Einzige, wofür ein dynamischer Code da ist. Vorher prüfen, nicht nachher.
  • Was passiert am Scan-Limit? Es ist ein Unterschied, ob nur nicht mehr gezählt oder nicht mehr weitergeleitet wird. Fragen.
  • Wessen Domain, wessen Branding? Ein Gratis-Tarif leitet meist über die Kurz-Domain des Anbieters, manche zeigen unterwegs eine Werbeseite. Beides sehen Ihre Kunden.

Unser eigenes Kleingedrucktes, in gleicher Genauigkeit

Es wäre unehrlich, obige Liste zu schreiben und dann vage zu bleiben. Also:

  • Fünf dynamische Codes im kostenlosen Tarif, und sie verfallen nicht. Drucken Sie sie.
  • 1.000 Scans im Monat. Über dem Limit zeigt der Code einen Hinweis statt weiterzuleiten, bis der Monat wechselt und der Zähler zurückgesetzt wird. Er ist nicht gelöscht und nicht kaputt — aber diesen Monat funktioniert er nicht, und das sollte man wissen, bevor ein Gratis-Code auf etwas mit echtem Verkehr kommt.
  • Design ist enthalten. Farben, Verläufe und ein Logo in der Mitte sind im kostenlosen Tarif, nicht hinter Bezahlung. PNG- und SVG-Export ebenso.
  • Der Kurzlink läuft auf unserer Domain, und ein Hinweis nennt uns als Ersteller. Das Entfernen ist Sache der bezahlten Tarife.
  • Auswertung ist enthalten — Scans über Zeit, Gerät, OS, Browser, Referrer, eindeutige Besucher. Geolokalisierung gibt es zu keinem Preis; wir erheben sie nicht.
  • Nicht kostenlos: Weiterleitungsregeln, Massenerzeugung aus CSV, die API, Passwörter und Ablaufdaten pro Code, CSV-Export.

Wofür die bezahlten Tarife wirklich da sind

Nicht dafür, den kostenlosen benutzbar zu machen. Für Menge und für Kontrolle:

  • Pro, 9 $ im Monat oder 90 $ im Jahr: 100 Codes, unbegrenzte Scans, Regeln nach Gerät, Sprache und Zeit, CSV-Export, Rahmen und kein Enqre-Branding.
  • Business, 29 $ im Monat oder 290 $ im Jahr: unbegrenzte Codes, Massenerzeugung aus Tabelle, REST-API und Webhooks, Teamzugang, White-Label auf eigener Domain.

Der Jahrespreis sind zehn Monate für zwölf. Und die ehrliche Empfehlung: Bei einem Code auf einem Plakat ist der kostenlose Tarif die richtige Antwort und bleibt es. Zu zahlen lohnt bei einer Kampagne, die tausend Scans im Monat überschreitet, oder bei dreißig Codes, die man nicht einzeln pflegen will.

Wann kostenlos nicht mehr die richtige Wahl ist

  • Sie drucken in Auflage. Ein Code auf 10.000 Flyern kann in einer Woche 1.000 Scans überschreiten. Ein pausierter Code mitten in der Auflage ist der schlechteste Moment, ein Limit zu entdecken.
  • Sie brauchen mehr als fünf Codes. Pro Objekt, pro Tisch, pro Platzierung summiert sich schnell — und getrennte Codes sind es, die die Zahlen aussagekräftig machen.
  • Der Code hängt an etwas, wonach Kunden Sie beurteilen. Speisekarte, Verpackung, Schaufenster. Dort hört die eigene Domain auf, Kosmetik zu sein.

Kurze Antworten

  • Sind dynamische QR-Codes kostenlos? Hier fünf davon, 1.000 Scans im Monat, ohne Ablauf, ohne Karte.
  • Hört mein Gratis-Code auf zu funktionieren? Nicht durch Alter. Über 1.000 Scans pausiert er bis zum Monatswechsel.
  • Kann ich das Ziel im Gratis-Tarif ändern? Ja. Genau dafür ist ein dynamischer Code da.
  • Farben und Logo kostenlos? Ja, Design ist im kostenlosen Tarif.
  • Wo ist der Haken? Fünf Codes, das Monatslimit, unsere Domain und unser Branding, keine Regeln, kein Bulk, keine API.
  • Wie prüfe ich einen anderen Anbieter? Eine Frage: Leitet mein gedruckter Code nach der Gratisphase noch weiter? Dann: Was passiert am Scan-Limit?

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